Golfen in Irland

Golfen in IrlandWas also ist es, das Golfen in Irland so herausragend macht?

Die Anlage der Plätze, die wohl die Essenz eines Golfspiels ausmacht, erscheint der passende Ausgangspunkt zu sein. Golfkenner in Amerika zum Beispiel, schätzen an solchen Anlagen wie Cypress Point und Pebble Beach besonders, dass deren Designer die eindrucksvollen landschaftlichen Gegebenheiten einbezogen haben, um eine wunderschöne und doch dem Spiel angemessene Anlage zu schaffen. 
In Irland gibt es jedoch viele solcher Golfanlagen. Von den schätzungsweise 150 qualitativ hochwertigen Küstengolfplätzen der Welt, befinden sich 39 in Irland. Die meisten der führenden Golfanlagen in Irland sind von berühmten britischen Architekten, wie etwa Tom Morris, James Braid, Harry Colt und Alistair Mackenzie entworfen worden. Als Grundlage fanden sie eine eindrucksvolle Landschaft vor: Irland ist einer dieser bemerkenswerten Orte, wo sich Meer und Berge treffen, so dass keine Notwendigkeit besteht, die Landschaft künstlich zu verändern, sondern lediglich die Golfanlage geschickt in die Umgebung einzubinden. Die Natur, mit ihren zerklüfteten Küsten und gewellten Heidehügeln bestimmt hier die Golfanlage, nicht andersherum.

Das Land ist weit und häufig abgeschieden, ähnlich dem schottischen Hochland. Es gibt hier hervorragende Golfanlagen in abgelegenen Gegenden, abseits jedes Verkehrsknotenpunkts. Dies trägt dazu bei, dass die in Schottland so häufigen Golftour-Busse hier nur vereinzelt vorkommen. Man kann meilenweit auf einer schier endlosen Landstraße unterwegs sein, umgeben von einem Meer von Wiesen und dem Geruch von Torffeuern, um dann plötzlich auf ein solch verstecktes Kleinod wie Waterville zu treffen und den Golfplatz ganz für sich alleine zu haben. Ein herzlicher Empfang ist einem gewiß: Kein Gesicht so freundlich wie das eines irischen Gastgebers, der eine gemeinsame Runde Golf (oder Stout) als den Beginn einer bleibenden Freundschaft ansieht. Ein Gang über den Golfplatz endet für gewöhnlich „im 19. Loch“, dem örtlichen Pub und kann sich leicht bis zum Abendessen ausdehnen. 
Aber das Beste am Golfspielen in Irland ist das, was es wohl am deutlichsten vom Golfspielen z.B. in Österreich unterscheidet: Schlichtheit. Das Spiel ist auf der Grünen Insel bemerkenswert natürlich geblieben. Hier sieht man eher Ziegen auf dem Fairway grasen, als einen elektrischen Golfkarren durch das Rough fahren. Caddies sind eine Institution hier, und obschon sie für ihre etwas merkwürdigen Ratschläge bekannt sind („Es ist ein etwas simpler Putt.“ „ Sie haben einen starken Gegenwind gegen sich.“), verbreiten sie doch eine Atmosphäre, die sonst auf der Welt verloren gegangen ist und die auf die Anfänge des Spiels zurückverweist. Eine großartige Erfahrung!

Cork

CorkCork ist der Verwaltungssitz der gleichnamigen Grafschaft (County Cork) im Südwesten Irlands. Der Name Corcaigh bedeutet soviel wie Marschland. Die Stadt ist mit 119.418 Einwohnern (Stand 2006) die zweitgrößte Stadt der Republik Irland nach Dublin. Das Kerngebiet der Stadt ist auf einer Insel in der Flussmündung des Lee gelegen. Cork war 2005 Europäische Kulturhauptstadt. Zu den regelmäßigen Kulturveranstaltungen der Stadt gehört seit mehr als 50 Jahren das Cork Film Festival für Kurzfilme.

Neben ihrem Geschichtsreichtum bietet die Grafschaft Cork dem Besucher schroffe Halbinseln, saubere Städte sowie exzellente Möglichkeiten zum Angeln und Wandern. Zahlreiche Inseln wie Garinish Island und Cape Clear und die rauhe Atlantikküste um Mizen Head bieten besonders attraktive Ausflugsmöglichkeiten.

 

Verkehr

PferdekutscheMietwagen

Die Preise für Mietwagen gehören zu den höchsten Europas. Meist ist ein Pauschalvertrag – Fly & Drive oder Rail/Ferry & Drive – günstiger. Bei einem kleinen lokalen Unternehmen kann man oft einen besseren Tarif bekommen als bei einem der Großen, hat aber den Nachteil, dass die Fahrzeuge oft mehr Kilometer auf dem Buckel haben, an weniger Punkten im Land wieder abgegeben werden können und ganz allgemein weniger Service geboten wird (Rückgabebedingungen prüfen!). Der nationale Führerschein wird in der Regel anerkannt.

Bus und Bahn

Es gibt ein gut ausgebautes Bus- und Bahnnetz. Auskünfte zu Fahrplänen und -preisen: Irish Rail (Tel. 00353/1/ 8 36 62 22, Irish Bus (Tel. 00353/1/ 8 36 61 11). Eine Zugfahrt von Dublin nach Galway und zurück kostet ab 40 Euro.

Taxis

In allen größeren Ortschaften der Republik gibt es Taxis, die entweder vorbestellt oder direkt auf der Straße angehalten werden können. Die Preise liegen im Durchschnitt über den österreichischen, doch meist kann man handeln.

Hausboote

In Binnenhäfen am Shannon, Erne und Grand Canal sind Kabinenkreuzer zu mieten. Die Hausboote kosten je nach Größe (zwei bis acht Personen) zwischen 350 Euro und 1.850 Euro pro Woche. Dazu kommen ca. 300 Euro an Schleusengebühren und Benzin. Bootsführerschein ist nicht erforderlich. Mindestalter: 21 Jahre.

Knigge – Was tun, was lassen?

Ohne Regenschutz reisen

Wegen des oft heftigen Regens (irish mist) sind Regenmantel oder eine wind- und wasserdichte Jacke sowie Gummistiefel oder wasserdichte Schuhe auch im Sommer brauchbar.

Musik

Nicht verpassen sollten Sie einen der zahlreiche Fleadhs (sprich: Flahs) – regionale Wettbewerbe für traditionelle Instrumente und Musiksparten mit anschließenden Seisiuns (sprich: Saishoun). In den Singing Pubs wird unter Mitwirkung des Publikums bis in den Morgen eine Jam Session der besonderen Art geboten. Das musikalische Hauptereignis des Landes ist das All Ireland Fleadh. Jeweils in der vorletzten Augustwoche und immer in einer anderen Stadt, legendär sind die Veranstaltungsorte Ennis, Buncara und Listowel.

Trinkgeld

In den meisten Fällen ist die Bedienung mit bis zu 15 Prozent im Preis mitinbegriffen. Wenn nicht, sind im Restaurant Trinkgelder von 5 bis 10 Prozent angemessen. In Pubs ist es eher unüblich, Trinkgeld zu geben.

Gesundheit – Gehen Sie auf Nummer Sicher!

·                                                                                                                                                                                                                                                                   Basisimpfschutz überprüfen gegen:

o                                                                                                                                                                                                                                                                  Tetanus

o                                                                                                                                                                                                                                                                  Polio

o                                                                                                                                                                                                                                                                  Diphtherie

·                                                                                                                                                                                                                                                                   Medikamente sind in der „Pharmacy“ (Apotheke) oder im „Chemist’s shop“ (Drogerie) erhältlich. Die

·                                                                                                                                                                                                                                                                   ärztliche Versorgung im Notfall ist landesweit auf europäischem Standard gewährleistet.

·                                                                                                                                                                                                                                                                   Auf ausreichend Sonnenschutz (Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor, Sonnenbrille, Sonnenhut)

·                                                                                                                                                                                                                                                                   achten.

 

Währung, Geld- und Zahlungsmittel

EuroLandeswährung ist der Euro.

Kreditkarten (Mastercard/Eurocard oder Visa) werden in weiten Teilen Irlands akzeptiert. Kleinere Einzelhändler, Restaurants und B&Bs bevorzugen Bargeld.

Reiseschecks werden akzeptiert, sind aber nicht unbedingt nötig.

Am Bankomaten kann man mit EC-Karte sowie der Pin-Nr. Bares abheben.

Banken haben i. d. R. Mo-Fr von 10-16 h geöffnet.

Insider Tipps

Schlemmer-Adressen für Genießer in Galway:

·          Moran’s Oyster Cottage

The Weir, Kilcolgan, Co.

Galway

Tel. 00353/91/ 79 61 13

Fax 00353/91/ 79 65 03

Berühmtes Fischrestaurant, in dem sogar schon die japanische Kaiserin zu Gast war.

Gehobene Preisklasse

 

·          The Old Schoolhouse

Clarinbridge, Co.

Galway

Tel. 00353/91/ 79 68 98

Fax 00353/91/ 79 61 17

Küche mit irischen und französischen Akzenten für gehobene Ansprüche, was sich allerdings auch im Preis niederschlägt.

Geöffnet Di-So 18.30-22 h, So auch 12.30-14.30 h

Gehobene Preisklasse

 

·          The Oyster Inn

Clarinbridge, Co.

Galway

Tel. 00353/91/ 79 62 26

Fax 00353/91/ 79 60 16

Schon mehrfach ausgezeichnetes Seafoodrestaurant.

Geöffnet Mo-Sa 10.30-22 h, So 12-22 h

Mittlere Preisklasse

 

Hinweis:

Die Preise in Restaurants sind deutlich höher als hier zu Lande, was nicht immer zwingend mit Qualität einhergeht. Allgemein bieten Pubs einfache und immer gleiche Tischgerichte wie etwa Sandwiches oder in Panade versenktes Fischfilet. Mit wenigen Ausnahmen finden sich die besten Restaurants in den großen Hotels.

Essen und Trinken

Irish WhiskeyVon der irischen Küche heißt es, sie sei nicht besonders vielfältig, doch denjenigen, die es gern deftig oder pikant mögen, hat das irische Essen eine Menge zu bieten.

Den Tag sollte man auf jeden Fall mit einem köstlichen Irish Breakfast beginnen. Dazu gehört vor allem eine gute Tasse Tee (grundsätzlich empfiehlt es sich in Irland, wie übrigens auch in Großbritannien, die Sucht nach einer guten Tasse Kaffee zu verkneifen. Er ist nicht besonders gut (außer  bei Starbucks). Im übrigen sollte man sich vom Genuß einer Tasse dampfenden Tees ruhig einmal überraschen lassen).
Ebenso dazu gehört als Grundlage ein Glas mit frischem Orangensaft und natürlich golden gebräunter Toast, den man entweder mit marmalade (Orangenmarmelade) oder jam bestreichen kann. Aber das ist natürlich noch nicht alles, denn zum Frühstück gehören corn flakes mit Milch ebenso noch dazu, wie die gebratenen Eier mit Speck zu denen meistens noch gebratene Tomaten serviert werden.
Wer es noch deftiger mag, wird auch die angebotenen sausages nicht zurückweisen. Probieren sollte man ruhig auch einmal die in heißer Milch aufgekochten Haferflocken, das berühmt-berüchtigte porridge (wer Oliver Twist gelesen hat, wird sich sicher an die berühmte Waisenhaus-Episode erinnern), das, mit viel Zucker bestreut, besser schmeckt, als sein Ruf ahnen läßt.
Wer den Tag derart üppig beginnt, braucht in der Mittagszeit meistens nur ein Sandwich.
Viele Iren bestreiten ihr Mittagsmahl auch nur mit einem kalten Stück Käsequiche oder einem Gemüseküchlein. Natürlich bieten viele Pubs oder Restaurants auch in der Mittagszeit warme Speisen an. Hier spielt die Kartoffel eine große Rolle, die in der irischen Küche eine lange Tradition hat und lange Zeit als Arme-Leute-Essen galt.
Statt der häufig überteuerten französischen oder italienischen Gerichte empfiehlt es sich eher, ein gutes Irish Stew zu probieren, das fast schon als irisches Nationalgericht gilt. Dieser herzhafte Eintopf besteht aus Kartoffeln, Zwiebeln, verschiedenen Sorten von Gemüse und Lamm- oder Rindfleisch.
Ein weiteres traditionsreiches Gericht ist Coddle, ein Eintopf aus Kartoffeln, Wurst und Speck.
Reiche Auswahl bietet Irland auch in Bezug auf Meeresfrüchte. Sollte man noch nie in seinem Leben Austern probiert haben, ist die Gelegenheit dies in Irland zu tun besonders günstig, denn sie werden hier zumeist recht preiswert angeboten. Die besten Austern kommen nach Kennermeinung aus der Bucht von Galway. Aber auch saftige Garnelen (prawns), Lachs (salmon) oder Meeresforellen (sea trout) stehen auf vielen Speisekarten.
Auch in Irland findet man übrigens die unvermeidlichen fish & chips shops, wo der angebotene Fisch meistens auch frisch ist und die chips noch nicht die dünnen Standard ‘fast-food Stäbchen’ sind, sondern gestandene knusprig gold-braune ‘Pommes’. Bei großem Hunger und einem unkomplizierten Magen ein Hochgenuß. Die Lektüre wird direkt mitgeliefert, denn verpackt wird alles in Zeitungspapier.

Eine sehr stilvolle Angelegenheit ist in Irland die nachmittägliche Tea-Time.
Wer möchte, kann dafür Tea Houses aufsuchen, wo neben verschiedenen Sorten von Tee auch Gebäck serviert wird. Die Spezialität ist dabei vor allem der sogenannte Creme Tea, der z.B aus scones oder muffins, die dick mit gesalzener Butter und süßer Erdbeermarmelade bestrichen werden. Eine sahnige Creme obenauf rundet den kulinarischen Genuß noch ab.
Dabei findet man vor allem in den kleinen Teehäusern häufig noch liebevoll mit echtem Porzellan (China Bone) gedeckte Tische vor. Großen Genuß versprechen hier neben den scones noch weitere Sorten von Kuchen, z.B. warmer Apfelkuchen (apple pie) der mit flüssiger Sahne übergossen wird.
Die Iren nehmen dann meist gegen Abend eine größere Mahlzeit zu sich, worauf die meisten Restaurants auch eingerichtet sind.


Die Iren essen nicht nur gern, sie trinken auch mit Genuß und nicht selten ausgiebig. Das Leben findet abends häufig im Pub statt, der als das zweite Wohnzimmer der Iren gilt. So sind die meisten Pubs auch eingerichtet, mit Plüschgarnituren und allem, was zu einem gemütlichen Wohnzimmer gehört. Erste Regel ist übrigens, das Getränk wird an der Theke bestellt und sofort bezahlt.
Man erhält in Irland viele verschiedene Sorten von Bier, das berühmteste ist aber wohl das Guinness , das fast schon ein Stück nationales Kulturgut ist: ein herbes, cremiges und dunkles Bier (stout), mit einer dichten Schaumkappe.
Es gibt in Irland noch zwei weitere Brauereien, die ein würziges stout anbieten, diese sind Beamish und Murph’s.
Wer ein Guinness trinkt sollte nicht vergessen den Penny-Test zu machen: bei einem gut gezapften stout bleibt eine Penny-Münze auf der Schaumkrone liegen.
Für die, die ein leichteres Bier bevorzugen, halten die Pubs z.B. ein Lager oder ein Ale bereit. Beides sind helle Biere und besonders das Ale hat wesentlich weniger Alkohol.

Auch der irische Whiskey – wichtig mit -ey geschrieben, im Gegensatz zum schottischen Whisky – erfreut sich größter Beliebtheit. Hergestellt wird er, indem man Gerste ankeimen und trocknen läßt und anschließend mahlt. Der entstandene Malzschrot wird mit unvermälzter, zerriebener Gerste gemischt und das weiche irische Wasser zugegeben. Die abtropfende Würze wird mit Hefe angereichert und gärt anschließend. Dann wird insgesamt dreimal destilliert. Gelagert wird der Whiskey zunächst sieben Jahre in Eichenfässern, dann erst werden die Flaschen abgefüllt.
Getrunken wird der irische Whiskey entweder pur oder mit etwas Wasser. In etwas abgewandelter Form als Irish Coffee. Zum Mixen mit Cola ist er allerdings viel zu schade.
Der Ursprung des Wortes ‘Whiskey’ kommt übrigens aus dem Keltischen, vermutlich von ‘Uisce Beatha’, was soviel wie ‘Wasser des Lebens’ bedeutet.

Als guten Durstlöscher bekommt man in den Pubs auch Cider, ein schwach alkoholischer Apfelwein (Most), der meistens vom Faß gezapft wird. Wer allerdings direkt ein pint bestellt, kann damit nicht nur seinen Durst stillen, sondern wird in der Regel sogleich auch ein bißchen fröhlicher. Auch wenn er nur wenig Alkohol enthält, der frische Geschmack des herben Cidre führt dazu, daß man schnell ein bißchen mehr davon trinkt.

Irish Stew

Irish StewDas Irish Stew ist ein traditionell irisches Gericht, dessen Hauptbestandteile Lamm – oder Hammelfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Petersilie sind. Das Irish Stew wird heute in Irland selbst seltener gegessen, da es aufgrund seiner Geschichte als Arme-Leute-Essen gilt.  In manchen Pubs steht es jedoch noch auf der Speisekarte und ist wirklich zu empfehlen!

Burren Nationalpark

The BurrenDer Burren (übersetzt „steiniger Ort“) ist eine einzigartige Karstlandschaft im Nordwesten des County Clare. Das Kalksteingebiet ist ca. 300 km² groß und wird streng genommen von den Orten Ballyvaughan und Kilfenora begrenzt. Die Aran Islands sind geologisch die Fortsetzung des Burren in der Bucht von Galway.

Die Oberfläche des Burren ist, abgesehen von Caher Valley, durch knietiefe Karren in rechteckige Felder gegliedert. Sie wurden durch Oberflächenwasser gebildet, das sich auch heute noch nach stärkeren Regenfällen in sogenannten Turloughs sammelt. Auch horizontal haben sich die Platten durch Klüftung voneinander getrennt. Geht man über das Plateau, so knackt etwa jede 25. Platte, weil sie sich von ihrer Auflage gelöst hat. Die losen Kalksteinplatten haben Stärken zwischen 15 und 25 cm und wurden gern beim Bau der älteren Steindenkmäler verwendet. Südlich von Ballyvaughan kann man die Tropfsteinhöhle „Aillwee Cave“ (Bärenhöhle) besichtigen.

Der Burren ist eine zum Teil bizarre Wanderlandschaft und ein archäologisch reiches Areal. Es beherbergt eine Anzahl Klosterruinen und eine Vielzahl „heiliger Quellen“ und Höhlen.  1991 wurde in einem Teil des Burren ein Nationalpark eingerichtet.

Flora in den Burren

Kalke und Dolomite stehen an der Oberfläche an. Es gibt kaum Bäume, die spärliche Vegetation besteht hauptsächlich aus Gräsern, Kräutern, Moosen und Flechten. Im Burren finden sich viele mediterrane, alpine und sogar arktische Pflanzen, die man sonst nur selten vergesellschaftet und ansonsten nirgendwo in Irland findet. Beispiele sind:

  • Frühlings-Enzian (Gentiana verna)
  • Silberwurz (Dryas octopetala)
  • Blutroter Storchschnabel (Geranium sanguineum)
  • Frauenhaarfarn (Adiantum Capillus-veneris)
  • Graues Sonnenröschen (Helianthemum canum)
  • Stechpalmen und die Orchideenarten

Fauna

Neben einer artenreichen Flora gibt es im Burren auch viele Tierarten. Allein 28 Schmetterlingsarten, darunter auch Perlmutterfalter, wurden gezählt. Auch Vögel sind zahlreich vertreten. Neben Lerche, Kuckuck und Nebelkrähe nisten in den Küstenregionen vor allem Seevögel wie Tordalken, Trottellummen und Papageitaucher. Selten hingegen sind im Burren-Gebiet Säugetiere – am häufigsten sieht man noch Wildziegen und irische Hasen; seltener Dachs, Fuchs und Wiesel.