Meine Reise durch Irland

Essen und Trinken

April 28, 2008 · 1 Kommentar

Irish WhiskeyVon der irischen Küche heißt es, sie sei nicht besonders vielfältig, doch denjenigen, die es gern deftig oder pikant mögen, hat das irische Essen eine Menge zu bieten.

Den Tag sollte man auf jeden Fall mit einem köstlichen Irish Breakfast beginnen. Dazu gehört vor allem eine gute Tasse Tee (grundsätzlich empfiehlt es sich in Irland, wie übrigens auch in Großbritannien, die Sucht nach einer guten Tasse Kaffee zu verkneifen. Er ist nicht besonders gut (außer  bei Starbucks). Im übrigen sollte man sich vom Genuß einer Tasse dampfenden Tees ruhig einmal überraschen lassen).
Ebenso dazu gehört als Grundlage ein Glas mit frischem Orangensaft und natürlich golden gebräunter Toast, den man entweder mit marmalade (Orangenmarmelade) oder jam bestreichen kann. Aber das ist natürlich noch nicht alles, denn zum Frühstück gehören corn flakes mit Milch ebenso noch dazu, wie die gebratenen Eier mit Speck zu denen meistens noch gebratene Tomaten serviert werden.
Wer es noch deftiger mag, wird auch die angebotenen sausages nicht zurückweisen. Probieren sollte man ruhig auch einmal die in heißer Milch aufgekochten Haferflocken, das berühmt-berüchtigte porridge (wer Oliver Twist gelesen hat, wird sich sicher an die berühmte Waisenhaus-Episode erinnern), das, mit viel Zucker bestreut, besser schmeckt, als sein Ruf ahnen läßt.
Wer den Tag derart üppig beginnt, braucht in der Mittagszeit meistens nur ein Sandwich.
Viele Iren bestreiten ihr Mittagsmahl auch nur mit einem kalten Stück Käsequiche oder einem Gemüseküchlein. Natürlich bieten viele Pubs oder Restaurants auch in der Mittagszeit warme Speisen an. Hier spielt die Kartoffel eine große Rolle, die in der irischen Küche eine lange Tradition hat und lange Zeit als Arme-Leute-Essen galt.
Statt der häufig überteuerten französischen oder italienischen Gerichte empfiehlt es sich eher, ein gutes Irish Stew zu probieren, das fast schon als irisches Nationalgericht gilt. Dieser herzhafte Eintopf besteht aus Kartoffeln, Zwiebeln, verschiedenen Sorten von Gemüse und Lamm- oder Rindfleisch.
Ein weiteres traditionsreiches Gericht ist Coddle, ein Eintopf aus Kartoffeln, Wurst und Speck.
Reiche Auswahl bietet Irland auch in Bezug auf Meeresfrüchte. Sollte man noch nie in seinem Leben Austern probiert haben, ist die Gelegenheit dies in Irland zu tun besonders günstig, denn sie werden hier zumeist recht preiswert angeboten. Die besten Austern kommen nach Kennermeinung aus der Bucht von Galway. Aber auch saftige Garnelen (prawns), Lachs (salmon) oder Meeresforellen (sea trout) stehen auf vielen Speisekarten.
Auch in Irland findet man übrigens die unvermeidlichen fish & chips shops, wo der angebotene Fisch meistens auch frisch ist und die chips noch nicht die dünnen Standard ‘fast-food Stäbchen’ sind, sondern gestandene knusprig gold-braune ‘Pommes’. Bei großem Hunger und einem unkomplizierten Magen ein Hochgenuß. Die Lektüre wird direkt mitgeliefert, denn verpackt wird alles in Zeitungspapier.

Eine sehr stilvolle Angelegenheit ist in Irland die nachmittägliche Tea-Time.
Wer möchte, kann dafür Tea Houses aufsuchen, wo neben verschiedenen Sorten von Tee auch Gebäck serviert wird. Die Spezialität ist dabei vor allem der sogenannte Creme Tea, der z.B aus scones oder muffins, die dick mit gesalzener Butter und süßer Erdbeermarmelade bestrichen werden. Eine sahnige Creme obenauf rundet den kulinarischen Genuß noch ab.
Dabei findet man vor allem in den kleinen Teehäusern häufig noch liebevoll mit echtem Porzellan (China Bone) gedeckte Tische vor. Großen Genuß versprechen hier neben den scones noch weitere Sorten von Kuchen, z.B. warmer Apfelkuchen (apple pie) der mit flüssiger Sahne übergossen wird.
Die Iren nehmen dann meist gegen Abend eine größere Mahlzeit zu sich, worauf die meisten Restaurants auch eingerichtet sind.


Die Iren essen nicht nur gern, sie trinken auch mit Genuß und nicht selten ausgiebig. Das Leben findet abends häufig im Pub statt, der als das zweite Wohnzimmer der Iren gilt. So sind die meisten Pubs auch eingerichtet, mit Plüschgarnituren und allem, was zu einem gemütlichen Wohnzimmer gehört. Erste Regel ist übrigens, das Getränk wird an der Theke bestellt und sofort bezahlt.
Man erhält in Irland viele verschiedene Sorten von Bier, das berühmteste ist aber wohl das Guinness , das fast schon ein Stück nationales Kulturgut ist: ein herbes, cremiges und dunkles Bier (stout), mit einer dichten Schaumkappe.
Es gibt in Irland noch zwei weitere Brauereien, die ein würziges stout anbieten, diese sind Beamish und Murph’s.
Wer ein Guinness trinkt sollte nicht vergessen den Penny-Test zu machen: bei einem gut gezapften stout bleibt eine Penny-Münze auf der Schaumkrone liegen.
Für die, die ein leichteres Bier bevorzugen, halten die Pubs z.B. ein Lager oder ein Ale bereit. Beides sind helle Biere und besonders das Ale hat wesentlich weniger Alkohol.

Auch der irische Whiskey – wichtig mit -ey geschrieben, im Gegensatz zum schottischen Whisky – erfreut sich größter Beliebtheit. Hergestellt wird er, indem man Gerste ankeimen und trocknen läßt und anschließend mahlt. Der entstandene Malzschrot wird mit unvermälzter, zerriebener Gerste gemischt und das weiche irische Wasser zugegeben. Die abtropfende Würze wird mit Hefe angereichert und gärt anschließend. Dann wird insgesamt dreimal destilliert. Gelagert wird der Whiskey zunächst sieben Jahre in Eichenfässern, dann erst werden die Flaschen abgefüllt.
Getrunken wird der irische Whiskey entweder pur oder mit etwas Wasser. In etwas abgewandelter Form als Irish Coffee. Zum Mixen mit Cola ist er allerdings viel zu schade.
Der Ursprung des Wortes ‘Whiskey’ kommt übrigens aus dem Keltischen, vermutlich von ‘Uisce Beatha’, was soviel wie ‘Wasser des Lebens’ bedeutet.

Als guten Durstlöscher bekommt man in den Pubs auch Cider, ein schwach alkoholischer Apfelwein (Most), der meistens vom Faß gezapft wird. Wer allerdings direkt ein pint bestellt, kann damit nicht nur seinen Durst stillen, sondern wird in der Regel sogleich auch ein bißchen fröhlicher. Auch wenn er nur wenig Alkohol enthält, der frische Geschmack des herben Cidre führt dazu, daß man schnell ein bißchen mehr davon trinkt.

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Irish Stew

April 28, 2008 · 1 Kommentar

Irish StewDas Irish Stew ist ein traditionell irisches Gericht, dessen Hauptbestandteile Lamm – oder Hammelfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Petersilie sind. Das Irish Stew wird heute in Irland selbst seltener gegessen, da es aufgrund seiner Geschichte als Arme-Leute-Essen gilt.  In manchen Pubs steht es jedoch noch auf der Speisekarte und ist wirklich zu empfehlen!

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Burren Nationalpark

April 28, 2008 · Kommentar schreiben

The BurrenDer Burren (übersetzt „steiniger Ort“) ist eine einzigartige Karstlandschaft im Nordwesten des County Clare. Das Kalksteingebiet ist ca. 300 km² groß und wird streng genommen von den Orten Ballyvaughan und Kilfenora begrenzt. Die Aran Islands sind geologisch die Fortsetzung des Burren in der Bucht von Galway.

Die Oberfläche des Burren ist, abgesehen von Caher Valley, durch knietiefe Karren in rechteckige Felder gegliedert. Sie wurden durch Oberflächenwasser gebildet, das sich auch heute noch nach stärkeren Regenfällen in sogenannten Turloughs sammelt. Auch horizontal haben sich die Platten durch Klüftung voneinander getrennt. Geht man über das Plateau, so knackt etwa jede 25. Platte, weil sie sich von ihrer Auflage gelöst hat. Die losen Kalksteinplatten haben Stärken zwischen 15 und 25 cm und wurden gern beim Bau der älteren Steindenkmäler verwendet. Südlich von Ballyvaughan kann man die Tropfsteinhöhle „Aillwee Cave“ (Bärenhöhle) besichtigen.

Der Burren ist eine zum Teil bizarre Wanderlandschaft und ein archäologisch reiches Areal. Es beherbergt eine Anzahl Klosterruinen und eine Vielzahl „heiliger Quellen“ und Höhlen.  1991 wurde in einem Teil des Burren ein Nationalpark eingerichtet.

Flora in den Burren

Kalke und Dolomite stehen an der Oberfläche an. Es gibt kaum Bäume, die spärliche Vegetation besteht hauptsächlich aus Gräsern, Kräutern, Moosen und Flechten. Im Burren finden sich viele mediterrane, alpine und sogar arktische Pflanzen, die man sonst nur selten vergesellschaftet und ansonsten nirgendwo in Irland findet. Beispiele sind:

  • Frühlings-Enzian (Gentiana verna)
  • Silberwurz (Dryas octopetala)
  • Blutroter Storchschnabel (Geranium sanguineum)
  • Frauenhaarfarn (Adiantum Capillus-veneris)
  • Graues Sonnenröschen (Helianthemum canum)
  • Stechpalmen und die Orchideenarten

Fauna

Neben einer artenreichen Flora gibt es im Burren auch viele Tierarten. Allein 28 Schmetterlingsarten, darunter auch Perlmutterfalter, wurden gezählt. Auch Vögel sind zahlreich vertreten. Neben Lerche, Kuckuck und Nebelkrähe nisten in den Küstenregionen vor allem Seevögel wie Tordalken, Trottellummen und Papageitaucher. Selten hingegen sind im Burren-Gebiet Säugetiere – am häufigsten sieht man noch Wildziegen und irische Hasen; seltener Dachs, Fuchs und Wiesel.

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Cliffs of Moher

April 28, 2008 · Kommentar schreiben

Cliffs of MoherDie Cliffs of Moher gehören zu den höchsten Steilklippen Europas. Sie liegen an der Südwestküste Irlands im County Clare nahe der Ortschaften Doolin (nördlich der Klippen).

Die Klippen ragen bei Hag’s Head am Südende ungefähr 120 m nahezu senkrecht aus dem atlantischen Ozean und erstrecken sich bis zu einer Höhe von 214 m und über acht Kilometer Länge bis nach Doolin.

Etwa auf halbem Weg liegt der 1835 von Sir Cornellius O´Brien gegründete Wachturm O’Brien’s Tower, wo die Klippen ca. 200 m hoch sind. Bei guter Sicht kann man von dort aus die Aran Islands und mitunter auch über die Galway Bay sehen. Am Kliff leben fast ausschließlich Vögel, eine Zählung ergab 30.000 Tiere in 29 Arten. Die interessantesten sind die berühmten atlantischen Papageientaucher, die in großen Kolonien an isolierten Stellen des Kliffs und auf Goat Island leben. Im Sommer sind die Klippen rege besucht, und der zum Besucherzentrum gehörende Parkplatz in der Nähe des O’Brien’s Tower ist von Touristen und fliegenden Händlern überfüllt. Dieser Parkplatz, die einzige Abstellmöglichkeit für Fahrzeuge, kostet pro Gefährt derzeit 8 Euro.

Ein breit ausgebauter Weg lenkt die Touristenströme zunächst einen Hügel hinauf zu den Klippen bis hin zu einer Aussichtsplattform. Dahinter kann man auf eigene Gefahr über etliche Kilometer bis zu Hag`s Head weitergehen. Hierher verirrten sich kaum Besucher, heute verhindert ein Verbotsschild das Weitergehen gänzlich.

Am 8. Februar 2007 wurde ein neues Besucherzentrum mit befestigten Gehwegen fertig gestellt. Der neu angelegte, ca. 200 m lange Teil des Besucherwegs, der sich bis zum O’Briens’s Tower erstreckt, wurde aus Sicherheitsgründen seitlich durch bis zu 1,40 m hohe Steinplatten begrenzt, so dass die Besucher nicht mehr direkt bis an das Cliff herantreten können. Leider wird seitdem auch die Sicht auf die Klippen eingeschränkt.

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Doolin

April 28, 2008 · Kommentar schreiben

DoolinDoolin (irisch Dúlainn) ist ein kleiner Fischerort im County Clare am Atlantischen Ozean. Es ist als Zentrum traditioneller irischer Musik bekannt, die fast täglich in den drei Pubs des Ortes live gespielt wird.

Die Entwicklung Doolins zu einem Musik-Mekka geht auf die drei aus Doolin stammenden Russell-Brüder Micko, Packie und Gussie zurück: Alle selbst begnadete Musiker, veranstalteten sie in den 60er Jahren immer wieder Sessions in den lokalen Pubs, zu denen sie stets auch andere hervorragende Musiker aus ganz Irland, später aus der ganzen Welt, einluden. Der Ort teilt sich in zwei Teile: Der sogenannte „Upper Part“ (Roadford) hat zwei Pubs (Mc Gann’s, McDermott’s), Restaurant, Café und einen Campingplatz; der andere Teil ist „Fisher Street“ und liegt etwa einen Kilometer entfernt. Hier befinden sich der dritte und älteste Pub (O’Connors) und Geschäfte. Der Hafen von Doolin liegt ca. 1 km weiter westlich davon – hier befindet sich ein weiterer Campingplatz. In beiden Teilen gibt es zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten.

Doolin ist außerdem bekannt für seine zwei Surfspots direkt am Ufer und an der vorgelagerten „Crab Island“. Ebenso gibt es einen 9-Loch-Golf-Kurs, der direkt an den Klippen liegt und somit schon mal der eine oder andere Ball im Meer versenkt wurde! Kleiner Tip also….genügend Bälle mitnehmen!!

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, die es wirklich lohnt, sich anzusehen:

  • Cliffs of Moher
  • Aran Islands
  • Burren Nationalpark
  • The Burren Way
  • Aillwee Cave (eine Höhle)

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Gap of Dunloe

April 28, 2008 · Kommentar schreiben

Gap of DunloeVon Killarney aus durchfährt man das zauberhafte ‘Gap of Dunloe’. Die bis zu 1.048 Meter hohen Berge der Macgillycuddy’s Reeks bilden ein beeindruckendes Panorama. Kaum 100 Höhenmeter über Normalnull geniesst man ein alpines Feeling. Die Strasse war extrem kurvig, steil und wahnsinnig eng. Normalerweise muss man das Tal durchwandern, aber das Wetter war wirklich typisch Irisch. Wanderer und Radfahrer, die uns entgegen kamen und denen der Regen -unterstützt von fiesen Windböen- nicht nur ins Gesicht peitschte, sahen alles als happy aus. 

Ich könnte damit leben, wenn die Strasse für Autofahrer gesperrt würde, denn diese wahnsinnig enge Strasse wird auch von unzähligen Kutschen befahren. Die Mietpreise für eine Kutsche lagen im Juli zwischen stolzen 40 und 60 Euro. ABER: man kann mit dem Kutscher handeln, was ich jedem unbedingt empfehlen würde!!

Blühende Rhododendronbüsche säumen die Straße. Oft sind ganze Koppeln mit der schönen Strauchpflanze natürlich eingezäunt. Zwischen den gigantischen Felsbrocken erblickt man immer wieder das ein oder andere Schaf. Vom ‘Gap of Dunloe’ ging die Fahrt ins Black Valley über.  Hier toste der spektakuläre Owenreagh River, der in seinem Flussbett auch unzählige mehr oder weniger grosse Felsbrocken beherbergte.

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Muckross Abbey

April 28, 2008 · Kommentar schreiben

Muckross AbbeyMuckross Abbey ist eine bedeutende kirchliche Anlage im Killarney National Park. Die Abtei liegt am östlichen Ufer des Lough Leane in einem parkähnlichen Gelände mitten in einem Friedhof.

Die Abtei wurde 1340 von Franziskanern gegründet. Jedoch gaben diese die Anlage bald wieder auf. Donal McCarthy Mor begann 1448 damit, die Anlage wiederherzustellen, die Arbeiten sollten 50 Jahre dauern. Die heute noch erhaltenen Gebäude stammen vor allem aus dieser Zeit. In ihrer bewegten Geschichte wurde Muckross Abbey mehrfach beschädigt und wiederaufgebaut. An den unterschiedlichen Baustilen erkennt man gut, dass Muckross Abbey in mehreren Abschnitten erbaut wurde. Der jüngste Abschnitt der Abtei ist der Vierungsturm, der so breit ist wie das Kirchenschiff.

Die Ruinen der Muckross Abbey sind recht gut erhalten. Bemerkenswert ist eine große Eibe mitten im Kreuzgang.

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Torc Waterfall

April 28, 2008 · Kommentar schreiben

Torc WaterfallEinen der für mich tollsten Wasserfälle findet ihr im Südwesten Irlands, im Killarney National Park. Der Wasserfall ist ca 20 km weit von Killarney entfernt und schon ziemlich versteckt. Wenn ihr also die Straße entlang fahrt, immer mal wieder zur Seite schauen, ob ihr schon den Eingag erkennn könnt.  Das schöne ist, dass es nicht einfach nur ein Wasserfall ist, sondern ein riesiges Gelände, dass man begehen kann. Überall sind Bäume und Sträucher und Moos und es sieht alles total urig aus. Ein Platz, wo man sich mehrere Stunden aufhalten kann… Einfach nur atemberaubend schön.

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Muckross House

April 28, 2008 · Kommentar schreiben

Muckross HouseMuckross House war ein herrschaftlicher Ansitz und liegt südlich der irischen Stadt Killarney. Es ist das Herzstück des Bourn Vincent Memorial Park und ein Teil des über 10.000 Hektar großen Killarney National Park am Lake Muckross.

Heute ist Muckross House ein großes Museum. In den Räumen kann man einen sehr guten Eindruck vom Leben der Adeligen im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gewinnen. Die Räume sind groß, die Raumhöhen überdimensioniert. Die Wände sind mit Gemälden, Wandteppichen und Jagdtrophäen ausgeschmückt. Da Killarney das Touristenzentrum Westirlands schlechthin ist, wurden im und um Muckross House weitere Attraktionen errichtet. Im Hautgebäude selber befinden sich neben einem Restaurant eine Töpferei und eine Weberei. Außerhalb wurden wunderschöne, hauptsächlich mit Rosen bestückte Gärten angelegt. Im Jahr 2000 kam das Walled Garden Centre hinzu. Schon wesentlich früher wurde Muckross Traditional Farms errichtet. Hier versucht man, das tägliche Leben der irischen Landbevölkerung in den 1930er und 1940er Jahren zu zeigen. Nicht nur, dass man die alten Landwirtschaftsgeräte mit Beschreibungen zu Gesicht bekommt. Das Gelände ist so weitläufig, dass tatsächlich (angestellte) Farmer mit diesen alten Geräten das Land bebauen und bearbeiten.

Muckross House und Walled Garden Centre sind das ganze Jahr über zu besichtigen. Lediglich zu den Weihnachtsfeiertagen bleibt das Haus geschlossen. Muckross Traditional Farms ist während der Wintermonate für Besucher geschlossen und öffnet zumeist wieder im März jedes Jahres.

Eine besondere Attraktion sind die Coach Tours, die ausgehend von Muckross House angeboten werden. Das sind Kutschenfahrten hinaus in das weitläufige Gelände des Nationalparks.

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Killarney

April 28, 2008 · Kommentar schreiben

Ring of KerryKillarney ist Irlands Top Ausflugsziel und eine Station des Ring of Kerry.

Der Aussichtspunkt „Ladies View“ über der Stadt ist nach den Hofdamen Queen Victorias benannt, da diese sich auf einem Besuch im Jahre 1861 überaus begeistert von der Aussicht zeigten.

In der näheren Umgebung Killarneys finden sich tiefblaue Seen, mit Heidekraut bewachsene Berge, mehrere Golfplätze von Weltklasse, sowie der 25.000 Morgen große Nationalpark und üppige, subtropische Vegetation. Der Nationalpark verfügt über eine Herde echten irischen Rotwilds (Irish Red Deer), eine der wenigen genuinen Herden, die es noch in Irland gibt.

Das Seengebiet um die Stadt Killarney ist zwar stark frequentiert, doch lohnt sich ein Abstecher ins Landesinnere auf jeden Fall. Der Lake of Killarney bietet sich zum Relaxen an. So kann man entweder Schwimmen oder sich ein Ruderboot mieten und damit den See samt der Klosterinsel Innisfallen erkunden.
 

 

Auf dem Gelände befinden sich auch das restaurierte, um 1420 erbaute Ross Castle, sowie Knockreer House und vor allem das Muckross House, beide mit wundervollen Gärten.
Das Haus dient als Beispiel für ein typisches irisches Herrenhaus. Es stammt aus dem Jahre 1843.
Die Muckross Gärten mit ihrer üppigen Sammlung an Rhododendron und Azaleen sind sehenswert.
Auf Grund des milden Klimas im Südwesten findet man überhaupt eine üppige Vegetation vor. Auf dem weiteren Rundweg um die Seenplatte stößt man beispielsweise immer wieder auf große Palmen

Eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten des Nationalparks ist der Torc Wasserfall: Hier stürzt der Owengarriff River in die Tiefe, um durch das bewaldete Friars Glen schließlich in den Muckross Lake zu fliessen. 1981 wurde der Park zum UNESCO Biosphären-Reservat ernannt. Killarney ist auch ein Zentrum für Wanderer, die Routen des Kerry Way und des Blackwater Way treffen in Muckross aufeinander.

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