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Cork ist der Verwaltungssitz der gleichnamigen Grafschaft (County Cork) im Südwesten Irlands. Der Name Corcaigh bedeutet soviel wie Marschland. Die Stadt ist mit 119.418 Einwohnern (Stand 2006) die zweitgrößte Stadt der Republik Irland nach Dublin. Das Kerngebiet der Stadt ist auf einer Insel in der Flussmündung des Lee gelegen. Cork war 2005 Europäische Kulturhauptstadt. Zu den regelmäßigen Kulturveranstaltungen der Stadt gehört seit mehr als 50 Jahren das Cork Film Festival für Kurzfilme.
Neben ihrem Geschichtsreichtum bietet die Grafschaft Cork dem Besucher schroffe Halbinseln, saubere Städte sowie exzellente Möglichkeiten zum Angeln und Wandern. Zahlreiche Inseln wie Garinish Island und Cape Clear und die rauhe Atlantikküste um Mizen Head bieten besonders attraktive Ausflugsmöglichkeiten.
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Der Burren (übersetzt „steiniger Ort“) ist eine einzigartige Karstlandschaft im Nordwesten des County Clare. Das Kalksteingebiet ist ca. 300 km² groß und wird streng genommen von den Orten Ballyvaughan und Kilfenora begrenzt. Die Aran Islands sind geologisch die Fortsetzung des Burren in der Bucht von Galway.
Die Oberfläche des Burren ist, abgesehen von Caher Valley, durch knietiefe Karren in rechteckige Felder gegliedert. Sie wurden durch Oberflächenwasser gebildet, das sich auch heute noch nach stärkeren Regenfällen in sogenannten Turloughs sammelt. Auch horizontal haben sich die Platten durch Klüftung voneinander getrennt. Geht man über das Plateau, so knackt etwa jede 25. Platte, weil sie sich von ihrer Auflage gelöst hat. Die losen Kalksteinplatten haben Stärken zwischen 15 und 25 cm und wurden gern beim Bau der älteren Steindenkmäler verwendet. Südlich von Ballyvaughan kann man die Tropfsteinhöhle „Aillwee Cave“ (Bärenhöhle) besichtigen.
Der Burren ist eine zum Teil bizarre Wanderlandschaft und ein archäologisch reiches Areal. Es beherbergt eine Anzahl Klosterruinen und eine Vielzahl „heiliger Quellen“ und Höhlen. 1991 wurde in einem Teil des Burren ein Nationalpark eingerichtet.
Flora in den Burren
Kalke und Dolomite stehen an der Oberfläche an. Es gibt kaum Bäume, die spärliche Vegetation besteht hauptsächlich aus Gräsern, Kräutern, Moosen und Flechten. Im Burren finden sich viele mediterrane, alpine und sogar arktische Pflanzen, die man sonst nur selten vergesellschaftet und ansonsten nirgendwo in Irland findet. Beispiele sind:
- Frühlings-Enzian (Gentiana verna)
- Silberwurz (Dryas octopetala)
- Blutroter Storchschnabel (Geranium sanguineum)
- Frauenhaarfarn (Adiantum Capillus-veneris)
- Graues Sonnenröschen (Helianthemum canum)
- Stechpalmen und die Orchideenarten
Fauna
Neben einer artenreichen Flora gibt es im Burren auch viele Tierarten. Allein 28 Schmetterlingsarten, darunter auch Perlmutterfalter, wurden gezählt. Auch Vögel sind zahlreich vertreten. Neben Lerche, Kuckuck und Nebelkrähe nisten in den Küstenregionen vor allem Seevögel wie Tordalken, Trottellummen und Papageitaucher. Selten hingegen sind im Burren-Gebiet Säugetiere – am häufigsten sieht man noch Wildziegen und irische Hasen; seltener Dachs, Fuchs und Wiesel.
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Muckross Abbey ist eine bedeutende kirchliche Anlage im Killarney National Park. Die Abtei liegt am östlichen Ufer des Lough Leane in einem parkähnlichen Gelände mitten in einem Friedhof.
Die Abtei wurde 1340 von Franziskanern gegründet. Jedoch gaben diese die Anlage bald wieder auf. Donal McCarthy Mor begann 1448 damit, die Anlage wiederherzustellen, die Arbeiten sollten 50 Jahre dauern. Die heute noch erhaltenen Gebäude stammen vor allem aus dieser Zeit. In ihrer bewegten Geschichte wurde Muckross Abbey mehrfach beschädigt und wiederaufgebaut. An den unterschiedlichen Baustilen erkennt man gut, dass Muckross Abbey in mehreren Abschnitten erbaut wurde. Der jüngste Abschnitt der Abtei ist der Vierungsturm, der so breit ist wie das Kirchenschiff.
Die Ruinen der Muckross Abbey sind recht gut erhalten. Bemerkenswert ist eine große Eibe mitten im Kreuzgang.
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Muckross House war ein herrschaftlicher Ansitz und liegt südlich der irischen Stadt Killarney. Es ist das Herzstück des Bourn Vincent Memorial Park und ein Teil des über 10.000 Hektar großen Killarney National Park am Lake Muckross.
Heute ist Muckross House ein großes Museum. In den Räumen kann man einen sehr guten Eindruck vom Leben der Adeligen im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts gewinnen. Die Räume sind groß, die Raumhöhen überdimensioniert. Die Wände sind mit Gemälden, Wandteppichen und Jagdtrophäen ausgeschmückt. Da Killarney das Touristenzentrum Westirlands schlechthin ist, wurden im und um Muckross House weitere Attraktionen errichtet. Im Hautgebäude selber befinden sich neben einem Restaurant eine Töpferei und eine Weberei. Außerhalb wurden wunderschöne, hauptsächlich mit Rosen bestückte Gärten angelegt. Im Jahr 2000 kam das Walled Garden Centre hinzu. Schon wesentlich früher wurde Muckross Traditional Farms errichtet. Hier versucht man, das tägliche Leben der irischen Landbevölkerung in den 1930er und 1940er Jahren zu zeigen. Nicht nur, dass man die alten Landwirtschaftsgeräte mit Beschreibungen zu Gesicht bekommt. Das Gelände ist so weitläufig, dass tatsächlich (angestellte) Farmer mit diesen alten Geräten das Land bebauen und bearbeiten.
Muckross House und Walled Garden Centre sind das ganze Jahr über zu besichtigen. Lediglich zu den Weihnachtsfeiertagen bleibt das Haus geschlossen. Muckross Traditional Farms ist während der Wintermonate für Besucher geschlossen und öffnet zumeist wieder im März jedes Jahres.
Eine besondere Attraktion sind die Coach Tours, die ausgehend von Muckross House angeboten werden. Das sind Kutschenfahrten hinaus in das weitläufige Gelände des Nationalparks.
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Killarney ist Irlands Top Ausflugsziel und eine Station des Ring of Kerry.
Der Aussichtspunkt „Ladies View“ über der Stadt ist nach den Hofdamen Queen Victorias benannt, da diese sich auf einem Besuch im Jahre 1861 überaus begeistert von der Aussicht zeigten.
In der näheren Umgebung Killarneys finden sich tiefblaue Seen, mit Heidekraut bewachsene Berge, mehrere Golfplätze von Weltklasse, sowie der 25.000 Morgen große Nationalpark und üppige, subtropische Vegetation. Der Nationalpark verfügt über eine Herde echten irischen Rotwilds (Irish Red Deer), eine der wenigen genuinen Herden, die es noch in Irland gibt.
Das Seengebiet um die Stadt Killarney ist zwar stark frequentiert, doch lohnt sich ein Abstecher ins Landesinnere auf jeden Fall. Der Lake of Killarney bietet sich zum Relaxen an. So kann man entweder Schwimmen oder sich ein Ruderboot mieten und damit den See samt der Klosterinsel Innisfallen erkunden.
Auf dem Gelände befinden sich auch das restaurierte, um 1420 erbaute Ross Castle, sowie Knockreer House und vor allem das Muckross House, beide mit wundervollen Gärten.
Das Haus dient als Beispiel für ein typisches irisches Herrenhaus. Es stammt aus dem Jahre 1843.
Die Muckross Gärten mit ihrer üppigen Sammlung an Rhododendron und Azaleen sind sehenswert.
Auf Grund des milden Klimas im Südwesten findet man überhaupt eine üppige Vegetation vor. Auf dem weiteren Rundweg um die Seenplatte stößt man beispielsweise immer wieder auf große Palmen
Eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten des Nationalparks ist der Torc Wasserfall: Hier stürzt der Owengarriff River in die Tiefe, um durch das bewaldete Friars Glen schließlich in den Muckross Lake zu fliessen. 1981 wurde der Park zum UNESCO Biosphären-Reservat ernannt. Killarney ist auch ein Zentrum für Wanderer, die Routen des Kerry Way und des Blackwater Way treffen in Muckross aufeinander.
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Der Ring of Kerry ist eine 170 km lange Panoramaküstenstraße in der Grafschaft Kerry im Südwesten Irlands. Busse dürfen den Ring wegen der Enge der Straßen nur in einer Richtung (gegen den Uhrzeigersinn) der irischen Nationalstraße 70 befahren. Die N70 führt um die Ivergh-Halbinsel entweder küstennah oder direkt die Küste entlang von Kenmare über Waterville nach Killorglin; dann landeinwärts über Killarney und wieder nach Kenmare.
Abgesehen von der Küstenlandschaft und der Region um Killarney, die alles überragen, sind die restaurierten Steinforts von Cahergall, Leacanabuaile (bei Cahersiveen) und das Staigue Fort besonders sehenswert. Am Ring of Kerry liegt auch der Ladies’ View, ein bekannter Aussichtspunkt mit Blick auf den Upper Lake des Killarney-Nationalparks. Neben der in der Hauptsaison stark befahrenen Autostraße gibt es sowohl einen Ring of Kerry-Wanderweg, der aber einen anderen Verlauf nimmt, als auch einen Radweg durch das Black Valley, der über ruhigere Wege führt.
An der St. Finian´s Bay und auf Valentia Island gibt es zusätzliche schöne Nebenrouten, circa 40 km lang, die nicht im offiziellen Teil der Strecke enthalten, aber genau so interessant und vor allem einsamer sind. Ein Ausflug nach Skellig Michael ist ein weiterer Höhepunkt. Südlich des Ring of Kerry liegen der Ring of Beara auf der gleichnamigen Beara-Halbinsel und der Mizenring auf der Mizen-Halbinsel. Nördlich liegt die ebenfalls sehr schöne Dingle-Halbinsel.
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An der Westküste, ein stückchen nördlich von Galway liegt Connemarra. Steine, Felsen, Moor und natürlich Wiesen prägen die Landschaft. Der südliche Teil Connemaras besteht hauptsächlich aus Heide- und Moorgebieten. Der Nordteil wird geprägt von mehreren 700 Meter hohen Bergen, den Twelfe Bens.
Sehenswert in Connemara sind der Connemara Nationalpark mit seinen Wanderrouten durch Wald und über die Berge. Zu den bekanntesten Sights Connemaras und Irlands zählt das Kloster Kylemore Abbey.
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Eine helle Mauer um einen Grashügel: Das Hügelgrab ist 500 Jahre älter als die Pyramiden von Gizeh und 1000 Jahre älter als Stonehenge. Ein Gang, 20 Meter lang, führt ins dunkle Innere, hinein in die Grabkammer. Erbaut ist die Anlage mit einer unglaublichen Präzision: Jedes Jahr genau zur Sommersonnenwende und zur Wintersonnenwende strahlt die Sonne mit einem dünnen Strahl genau in die Kammer und erhellt sie für 15 Minuten. Newgrange wurde anscheinend als Grabstätte genutzt, man fand in der kreuzförmigen Grabkammer im Inneren menschliche Überreste. Auf vielen Steinen finden sich Gravuren: Vor langer Zeit haben die Menschen Muster und Spiralen eingemeißelt. Um das Ganggrab herum befand sich ein Steinring, viele davon sind noch heute zu sehen. Man nimmt allerdings an, dass dieser Steinkreis erst 1000 Jahre nach dem Bau der Anlage in der Bronzezeit hinzugefügt wurde. Seit 1993 gehören Newgrange und die ähnlich beschaffenen kleineren Anlagen Knowth und Dowth dem Weltkulturerbe der UNESCO an.
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Gleann Dá Locha – das Tal der zwei Seen. Mitten in den Wicklow Mountains, ca. 50 Km südlich von Dublin liegt die alte irische Klosterruine und der alte Friedhof. Die Klostersiedlung ist die berühmteste und die wohl Schönste in ganz Irland. Mehrmals wurde das Kloster von Wickingern und den Engländern überfallen – das Kloster konnte sich aber bis zur Auflösung aller irischen Klöster 1539 durch die Engländer behaupten.
Überragend und am berühmtesten für den Ort ist der Rundturm. Eine kleine Kapelle aus dem 11. Jhdt. wurde Kevin’s Kitchen genannt – wegen des an einen Kamin erinnernden Turms. Um die Klosteranlage führen mehrere Wanderwege an die Seen und durch die Berge.
Unbedingt Zeit und gute Schuhe mitbringen – Wald, Wasserfälle und die grossartige Aussicht sind jede Mühe die Berge hinaufzuschnaufen wert!
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