Meine Reise durch Irland

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Knigge - Was tun, was lassen?

Mai 5, 2008 · Keine Kommentare

Ohne Regenschutz reisen

Wegen des oft heftigen Regens (irish mist) sind Regenmantel oder eine wind- und wasserdichte Jacke sowie Gummistiefel oder wasserdichte Schuhe auch im Sommer brauchbar.

Musik

Nicht verpassen sollten Sie einen der zahlreiche Fleadhs (sprich: Flahs) - regionale Wettbewerbe für traditionelle Instrumente und Musiksparten mit anschließenden Seisiuns (sprich: Saishoun). In den Singing Pubs wird unter Mitwirkung des Publikums bis in den Morgen eine Jam Session der besonderen Art geboten. Das musikalische Hauptereignis des Landes ist das All Ireland Fleadh. Jeweils in der vorletzten Augustwoche und immer in einer anderen Stadt, legendär sind die Veranstaltungsorte Ennis, Buncara und Listowel.

Trinkgeld

In den meisten Fällen ist die Bedienung mit bis zu 15 Prozent im Preis mitinbegriffen. Wenn nicht, sind im Restaurant Trinkgelder von 5 bis 10 Prozent angemessen. In Pubs ist es eher unüblich, Trinkgeld zu geben.

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Insider Tipps

Mai 5, 2008 · Keine Kommentare

Schlemmer-Adressen für Genießer in Galway:

·          Moran’s Oyster Cottage

The Weir, Kilcolgan, Co.

Galway

Tel. 00353/91/ 79 61 13

Fax 00353/91/ 79 65 03

Berühmtes Fischrestaurant, in dem sogar schon die japanische Kaiserin zu Gast war.

Gehobene Preisklasse

 

·          The Old Schoolhouse

Clarinbridge, Co.

Galway

Tel. 00353/91/ 79 68 98

Fax 00353/91/ 79 61 17

Küche mit irischen und französischen Akzenten für gehobene Ansprüche, was sich allerdings auch im Preis niederschlägt.

Geöffnet Di-So 18.30-22 h, So auch 12.30-14.30 h

Gehobene Preisklasse

 

·          The Oyster Inn

Clarinbridge, Co.

Galway

Tel. 00353/91/ 79 62 26

Fax 00353/91/ 79 60 16

Schon mehrfach ausgezeichnetes Seafoodrestaurant.

Geöffnet Mo-Sa 10.30-22 h, So 12-22 h

Mittlere Preisklasse

 

Hinweis:

Die Preise in Restaurants sind deutlich höher als hier zu Lande, was nicht immer zwingend mit Qualität einhergeht. Allgemein bieten Pubs einfache und immer gleiche Tischgerichte wie etwa Sandwiches oder in Panade versenktes Fischfilet. Mit wenigen Ausnahmen finden sich die besten Restaurants in den großen Hotels.

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Essen und Trinken

April 28, 2008 · 1 Kommentar

Irish WhiskeyVon der irischen Küche heißt es, sie sei nicht besonders vielfältig, doch denjenigen, die es gern deftig oder pikant mögen, hat das irische Essen eine Menge zu bieten.

Den Tag sollte man auf jeden Fall mit einem köstlichen Irish Breakfast beginnen. Dazu gehört vor allem eine gute Tasse Tee (grundsätzlich empfiehlt es sich in Irland, wie übrigens auch in Großbritannien, die Sucht nach einer guten Tasse Kaffee zu verkneifen. Er ist nicht besonders gut (außer  bei Starbucks). Im übrigen sollte man sich vom Genuß einer Tasse dampfenden Tees ruhig einmal überraschen lassen).
Ebenso dazu gehört als Grundlage ein Glas mit frischem Orangensaft und natürlich golden gebräunter Toast, den man entweder mit marmalade (Orangenmarmelade) oder jam bestreichen kann. Aber das ist natürlich noch nicht alles, denn zum Frühstück gehören corn flakes mit Milch ebenso noch dazu, wie die gebratenen Eier mit Speck zu denen meistens noch gebratene Tomaten serviert werden.
Wer es noch deftiger mag, wird auch die angebotenen sausages nicht zurückweisen. Probieren sollte man ruhig auch einmal die in heißer Milch aufgekochten Haferflocken, das berühmt-berüchtigte porridge (wer Oliver Twist gelesen hat, wird sich sicher an die berühmte Waisenhaus-Episode erinnern), das, mit viel Zucker bestreut, besser schmeckt, als sein Ruf ahnen läßt.
Wer den Tag derart üppig beginnt, braucht in der Mittagszeit meistens nur ein Sandwich.
Viele Iren bestreiten ihr Mittagsmahl auch nur mit einem kalten Stück Käsequiche oder einem Gemüseküchlein. Natürlich bieten viele Pubs oder Restaurants auch in der Mittagszeit warme Speisen an. Hier spielt die Kartoffel eine große Rolle, die in der irischen Küche eine lange Tradition hat und lange Zeit als Arme-Leute-Essen galt.
Statt der häufig überteuerten französischen oder italienischen Gerichte empfiehlt es sich eher, ein gutes Irish Stew zu probieren, das fast schon als irisches Nationalgericht gilt. Dieser herzhafte Eintopf besteht aus Kartoffeln, Zwiebeln, verschiedenen Sorten von Gemüse und Lamm- oder Rindfleisch.
Ein weiteres traditionsreiches Gericht ist Coddle, ein Eintopf aus Kartoffeln, Wurst und Speck.
Reiche Auswahl bietet Irland auch in Bezug auf Meeresfrüchte. Sollte man noch nie in seinem Leben Austern probiert haben, ist die Gelegenheit dies in Irland zu tun besonders günstig, denn sie werden hier zumeist recht preiswert angeboten. Die besten Austern kommen nach Kennermeinung aus der Bucht von Galway. Aber auch saftige Garnelen (prawns), Lachs (salmon) oder Meeresforellen (sea trout) stehen auf vielen Speisekarten.
Auch in Irland findet man übrigens die unvermeidlichen fish & chips shops, wo der angebotene Fisch meistens auch frisch ist und die chips noch nicht die dünnen Standard ‘fast-food Stäbchen’ sind, sondern gestandene knusprig gold-braune ‘Pommes’. Bei großem Hunger und einem unkomplizierten Magen ein Hochgenuß. Die Lektüre wird direkt mitgeliefert, denn verpackt wird alles in Zeitungspapier.

Eine sehr stilvolle Angelegenheit ist in Irland die nachmittägliche Tea-Time.
Wer möchte, kann dafür Tea Houses aufsuchen, wo neben verschiedenen Sorten von Tee auch Gebäck serviert wird. Die Spezialität ist dabei vor allem der sogenannte Creme Tea, der z.B aus scones oder muffins, die dick mit gesalzener Butter und süßer Erdbeermarmelade bestrichen werden. Eine sahnige Creme obenauf rundet den kulinarischen Genuß noch ab.
Dabei findet man vor allem in den kleinen Teehäusern häufig noch liebevoll mit echtem Porzellan (China Bone) gedeckte Tische vor. Großen Genuß versprechen hier neben den scones noch weitere Sorten von Kuchen, z.B. warmer Apfelkuchen (apple pie) der mit flüssiger Sahne übergossen wird.
Die Iren nehmen dann meist gegen Abend eine größere Mahlzeit zu sich, worauf die meisten Restaurants auch eingerichtet sind.


Die Iren essen nicht nur gern, sie trinken auch mit Genuß und nicht selten ausgiebig. Das Leben findet abends häufig im Pub statt, der als das zweite Wohnzimmer der Iren gilt. So sind die meisten Pubs auch eingerichtet, mit Plüschgarnituren und allem, was zu einem gemütlichen Wohnzimmer gehört. Erste Regel ist übrigens, das Getränk wird an der Theke bestellt und sofort bezahlt.
Man erhält in Irland viele verschiedene Sorten von Bier, das berühmteste ist aber wohl das Guinness , das fast schon ein Stück nationales Kulturgut ist: ein herbes, cremiges und dunkles Bier (stout), mit einer dichten Schaumkappe.
Es gibt in Irland noch zwei weitere Brauereien, die ein würziges stout anbieten, diese sind Beamish und Murph’s.
Wer ein Guinness trinkt sollte nicht vergessen den Penny-Test zu machen: bei einem gut gezapften stout bleibt eine Penny-Münze auf der Schaumkrone liegen.
Für die, die ein leichteres Bier bevorzugen, halten die Pubs z.B. ein Lager oder ein Ale bereit. Beides sind helle Biere und besonders das Ale hat wesentlich weniger Alkohol.

Auch der irische Whiskey - wichtig mit -ey geschrieben, im Gegensatz zum schottischen Whisky - erfreut sich größter Beliebtheit. Hergestellt wird er, indem man Gerste ankeimen und trocknen läßt und anschließend mahlt. Der entstandene Malzschrot wird mit unvermälzter, zerriebener Gerste gemischt und das weiche irische Wasser zugegeben. Die abtropfende Würze wird mit Hefe angereichert und gärt anschließend. Dann wird insgesamt dreimal destilliert. Gelagert wird der Whiskey zunächst sieben Jahre in Eichenfässern, dann erst werden die Flaschen abgefüllt.
Getrunken wird der irische Whiskey entweder pur oder mit etwas Wasser. In etwas abgewandelter Form als Irish Coffee. Zum Mixen mit Cola ist er allerdings viel zu schade.
Der Ursprung des Wortes ‘Whiskey’ kommt übrigens aus dem Keltischen, vermutlich von ‘Uisce Beatha’, was soviel wie ‘Wasser des Lebens’ bedeutet.

Als guten Durstlöscher bekommt man in den Pubs auch Cider, ein schwach alkoholischer Apfelwein (Most), der meistens vom Faß gezapft wird. Wer allerdings direkt ein pint bestellt, kann damit nicht nur seinen Durst stillen, sondern wird in der Regel sogleich auch ein bißchen fröhlicher. Auch wenn er nur wenig Alkohol enthält, der frische Geschmack des herben Cidre führt dazu, daß man schnell ein bißchen mehr davon trinkt.

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Irish Stew

April 28, 2008 · 1 Kommentar

Irish StewDas Irish Stew ist ein traditionell irisches Gericht, dessen Hauptbestandteile Lamm - oder Hammelfleisch, Kartoffeln, Zwiebeln und Petersilie sind. Das Irish Stew wird heute in Irland selbst seltener gegessen, da es aufgrund seiner Geschichte als Arme-Leute-Essen gilt.  In manchen Pubs steht es jedoch noch auf der Speisekarte und ist wirklich zu empfehlen!

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Doolin

April 28, 2008 · Keine Kommentare

DoolinDoolin (irisch Dúlainn) ist ein kleiner Fischerort im County Clare am Atlantischen Ozean. Es ist als Zentrum traditioneller irischer Musik bekannt, die fast täglich in den drei Pubs des Ortes live gespielt wird.

Die Entwicklung Doolins zu einem Musik-Mekka geht auf die drei aus Doolin stammenden Russell-Brüder Micko, Packie und Gussie zurück: Alle selbst begnadete Musiker, veranstalteten sie in den 60er Jahren immer wieder Sessions in den lokalen Pubs, zu denen sie stets auch andere hervorragende Musiker aus ganz Irland, später aus der ganzen Welt, einluden. Der Ort teilt sich in zwei Teile: Der sogenannte “Upper Part” (Roadford) hat zwei Pubs (Mc Gann’s, McDermott’s), Restaurant, Café und einen Campingplatz; der andere Teil ist “Fisher Street” und liegt etwa einen Kilometer entfernt. Hier befinden sich der dritte und älteste Pub (O’Connors) und Geschäfte. Der Hafen von Doolin liegt ca. 1 km weiter westlich davon - hier befindet sich ein weiterer Campingplatz. In beiden Teilen gibt es zahlreiche Übernachtungsmöglichkeiten.

Doolin ist außerdem bekannt für seine zwei Surfspots direkt am Ufer und an der vorgelagerten “Crab Island”. Ebenso gibt es einen 9-Loch-Golf-Kurs, der direkt an den Klippen liegt und somit schon mal der eine oder andere Ball im Meer versenkt wurde! Kleiner Tip also….genügend Bälle mitnehmen!!

Sehenswürdigkeiten in der Umgebung, die es wirklich lohnt, sich anzusehen:

  • Cliffs of Moher
  • Aran Islands
  • Burren Nationalpark
  • The Burren Way
  • Aillwee Cave (eine Höhle)

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Pubs in Dublin

April 19, 2008 · 1 Kommentar

Wie viele Pubs gibt es in Dublin? Unzählbar. Von den traditionellen irish Pubs bis zu modernen Bars ist in Dublin alles zu finden. Gerade in der Gegend um Temple Bar, rund um die Grafton Street und in der Wexford Street sind die netten coolen und irischen Pubs mit Live-Musik zu finden.

Bestellt wird beim Barmann an der Theke. In einigen Pubs wird das Pint an den Platz gebracht. Zumeist wartet man aber direkt an der Bar (wo es gerade zu Zeiten der letzten Runde drängelig werden kann) auf seine Runde und bezahlt sofort. Wird man eingeladen revanchiert man sich - gerade in großen Runden passiert es so leicht, dass man das ein oder andere Pint mehr trinkt :)

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